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Majorität im Gemeinderat untätig in Sicherheitsfragen

Gemeng Nidderaanwen Liberalix Conny van der Zande Yves Huberty

Majorität im Gemeinderat untätig in Sicherheitsfragen.

Auszug aus der Schöffenratserklärung 2018:

« Zusammen mit der Straßenbauverwaltung wollen wir die Dorfeinfahrten an den Hauptstraßen so gestalten, dass diese zur Verkehrsberuhigung beitragen, indem die Autofahrer gezwungen werden, abzubremsen. »

Hier kann man nur sagen, Papier ist geduldig wie dieses Beispiel zeigt:

Seitdem die Umgehungsstraße in Junglinster fertiggestellt ist, hat sich in den letzten Jahren der Verkehr auf die Schleichwege in der Gemeinde verlagert. Betroffen sind nun auch der nördliche und westliche Teil der Gemeinde.

Die DP wird in den nächsten Jahren aktiv in Sicherheitsfragen Vorschläge unterbreiten, was den Straßenverkehr anbelangt. Uns ist bewusst, dass wir den Verkehr nicht abschaffen können, jedoch können wir zur Erhöhung der Sicherheit und Lebensqualität beitragen.

Die DP Niederanven wird in diesen Fragen mit den Mitbürgern gemeinsam nach Lösungsvorschlägen suchen und diese dem Schöffenrat unterbreiten. Wir werden in zeitlichen Abständen Diskussionsabende in den einzelnen Dörfern der Gemeinde veranstalten. In Ernster haben wir den ersten Schritt getan, da dort viele ihrer Einwohner uns Ihre Sorgen mitgeteilt haben. 

Wir zeigen Ihnen deshalb am Beispiel von Ernster, wo wir den Anfang machen, wie das Schöffenkollegium auf unsere Vorschläge reagiert hat. Als Fazit kann nur festgestellt werden, dass das Schöffenkollegium sich nicht bemüht um die Situation zu verbessern.

Proposition DP - Démantèlement de l’arrêt de bus « Duerfplatz » : Par un démantèlement de l’arrêt de bus le trafic à travers tout le village ralentirait. Cette démarche rendrait l’arrêt de bus également accessible à tous. Jusqu’à présent des personnes à mobilité réduite et des personnes utilisant de poussettes sont limitées à l’utilisation du transport en commun, car les bus ne peuvent pas entièrement desservir l’arrêt actuel, trop court pour la majorité des bus CFL.

Réponse du Collège échevinal  (CE) du 19.07.2018 – Vous êtes certainement au courant que la rue Principale est un chemin repris par l’Etat (CR 132). Pour tout aménagement de la voirie au niveau du trafic, il appartient à l’administration des Ponts & Chaussées de décider quant aux modifications des aménagements routiers. A priori, on peut prétendre qu’un arrêt en cap placé dans un virage n’aura pas de retenu favorable de cette administration. En plus, du point de vue du régime de ligne de bus, cet arrêt est le point de départ de la ligne 126. Ces bus doivent pouvoir ranger à côté du trafic pour attendre le départ sans trop gêner la circulation.

Stellungnahme der DP zum Brief des CE: Die beiden Bushaltestellen sind hinter einer langgezogenen Kurve und könnten in jedem Fall dazu beitragen die Fahrer zu ermahnen, sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 km/h zu halten, respektiv auf die empfohlenen 30 km/h zu reduzieren. Die Buslinie 126 fährt nicht durch Ernster. Falls in diesem Fall jedoch die Buslinie 121 gemeint ist, so handelt es sich lediglich um einen konkreten Halt um 7:20 in der Früh. Für dieses Problem ist sicherlich eine Lösung zu finden. Des Weiteren halten CFL Busse um 7:15 und 7:30, so dass hier keine lange Wartestellung der Linie 121 möglich ist.

DP - Feu de circulation intelligente : Un feu de circulation près d’un ou des deux passages piétons augmenterait l’aspect de sécurité pour les piétons et surtout les écoliers. Cet outil permettrait également de diminuer sensiblement les excès de vitesse. Par exemple : en venant de Rameldange un feu intelligent à la croisée de la piste cyclable, exemple le village Basse-Rentgen en France. Un feu de circulation intelligente aux carrefours : La mise en place de ces installations au deux carrefours (virage – rue du Grunewald et rue de Rodenbourg avec intégration de la piste cyclable) augmenterait la sécurité pour pour tous les usagers de la route.

Réponse CE – Etant donné que de tels feux n’existent pas encore au grand-duché, une autorisation d’installation de le part des Ponts et Chaussées est fort douteuse.

Stellungnahme der DP zum Brief des CE: Auch wenn noch keine dieser Ampeln in unserem Land stehen, wieso können wir auf unserem Gemeindegebiet in diesem Punkt keine Vorreiter sein? Intelligente Ampeln haben sich bereits in vielen Ländern bewährt.

Es können beispielsweise auch Ampeln mit Bewegungsmeldern eingesetzt werden. Diese können, im Eingang von Ernster von Rammeldang heibeikommend, Fahrradfahrern mehr Sicherheit beim Einfahren in die rue Principale bieten. Das gleiche Prozedere kann auch an der Fahrradpiste im Dorf, in der Nähe des Spielplatzes eingesetzt werden. Durch eine gute Beschilderung dieser Ampel schon auf dem       Ernsterberg kann der Verkehr substanziell beruhigt werden.

DP - Présences de la police : Une augmentation sensible de présence de la police éduquerait les automobilistes. Les panneaux "Contrôle vitesse fréquent" peuvent servir de dissuasion. Radar mobile : Placement d’un radar sur quelques journées y inclus le weekend.

Réponse CE – Le collège échevinal a fait des démarches auprès du commissariat de police de proximité pour intervenir auprès des chauffeurs pressés

Stellungnahme der DP zum Brief des CE: Falls die Polizei in kurzfristigen und unregelmäßigen Abständen Geschwindigkeitskontrollen durchführen würde, könnte sicherlich eine Verbesserung erzielt werden. Da die Straßen keine sichtbaren      Hindernisse aufweisen, laden sie oftmals zum Schnellfahren ein. Deshalb sind wir der Meinung, dass nur bauliche Maßnahmen zu einer Reduzierung der Geschwindigkeitsübertretungen führen können. Heute zu Beginn des Monats Oktober haben wir noch keine Kontrollen der Polizei feststellen können. 

DP -Près de la plaine de jeux des protections trottoir colorées évidente (= présence enfants, on ralentit)

Réponse CE – La commune a installé des panneaux d’avertissements (fräiwelleg 30 km/h, attention enfants) à l’approche de l’aire de jeux et du passage piétons pour traverser la rue Principale à l’hauteur de l’arrêt d’autobus. De même, un éclairage spécial pour ce passage a été réalisé et dans un proche avenir, les bordures seront abaissées pour garantir un meilleur accès aux personnes à mobilité réduite et aux landaus.

Stellungnahme der DP zum Brief des CE: Die verantwortungsbewussten Fahrer werden sicherlich das Schild „Fräiwëlleg 30 km/h“ respektieren. Es sind allerdings aber auch diese Verkehrsteilnehmer die sich ordnungsgemäß an die Straßenverkehrsordnung halten. Andere Autofahrer kümmert dieses Schild wenig. Es ist begrüßenswert, dass Maßnahmen getroffen wurden um die Sicht zu verbessern und den Zugang zum Fußgängerüberweg für alle zu erleichtern. Diese Schritte reichen jedoch nicht aus, um eine höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten.

DP au CE : Un dernier point concerne la situation actuelle dans la rue de l’Ecole. La rue de l’Ecole est par endroit si étroite et difficilement interceptable que cet endroit représente un point dangereux pour tous les usagers de la route. Il est par exemple impossible que deux véhicules se croisent à cet endroit sans provoquer un accident.

Réponse CE: Lors de l‘élaboration du nouveau règlement de circulation communal en 2012, il a été renoncé à une telle réglementation pourvu qu’un sens unique provoque des augmentations de vitesses car les automobilistes ne doivent plus faire attention à un trafic en sens inverse. D’ailleurs, une telle réglementation défavoriserait aussi le service des bus scolaires.

Stellungnahme der DP zum Brief des CE: Wir sind der Meinung, dass, wenn die Straße ab Schule zugänglich wäre, der Schleichverkehr ab Echternacherstrasse diese dann nicht mehr benutzen kann und auf die rue du Grünewald ausweichen muss. Auch könnte man die Straße ab N1 bis Ernster zwischen 7 und 9 Uhr für  den Verkehr sperren. Inwieweit der Schulbus davon betroffen sein soll ist uns fraglich, da der Bus durch parkende Autos so oder so keine Durchfahrtmöglichkeit hat.

Fazit: Entgegen der Schöffenratserklärung sind die Verantwortlichen nicht gewillt das Versprochene umzusetzen und überlässt den Bürger seinem Schicksal. Der Schöffenrat hat auf andere Fragen überhaupt keine Stellungnahme abgegeben.